Dr. Frank Maier, M.Sc. | ZT Andreas Franck
ANKYLOS

Langzeiterfolg mit Ankylos SynCone

Mehr als zehn Jahre Langzeit-Dokumentation mit dem Ankylos SynCone-System: Der vorliegende Fall beschreibt die Versorgung eines inzwischen 79 Jahre alten Patienten mit einer Totalprothese im Oberkiefer, abgestützt auf sechs Ankylos-Implantaten und vorgefertigten konischen SynCone-Verbindungselementen.

Das OPG nach über zehn Jahren zeigt ausgezeichnete Hartgewebsstrukturen um die Implantate herum. Der Patient kann jede Form der Nahrung zu sich nehmen und ist mit der Versorgung sehr zufrieden. Auch schätzt der Patient die gaumenfreie Langzeiterfolg mit Ankylos SynCone Gestaltung des Zahnersatzes, der den Komfort einer Brücke bietet. Bisher waren an der prothetischen Rekonstruktion keine Reparaturen erforderlich und sind auch nicht absehbar. Die Friktion der SynCone-Verbindungselemente ist konstant gut. Der Patient ist Marcumar-pflichtig. Der Eingriff erfolgte daher unter Substitution und ohne vestibuläre Entlastungsschnitte.

Der vorgestellte Fall zeigt, wie mit dem Ankylos SynCone-System eine kostengünstige und dennoch funktionell und ästhetisch hochwertige Versorgung erstellt werden kann, die auch in der Langzeit-Dokumentation ausgezeichnete Ergebnisse aufweist. 

DAS CONUS-KONZEPT MIT ATLANTIS

Das Konuskronen-Konzept ist für alle gängigen Implantatsysteme verfügbar: Auf patientenindividuelle CAD/CAM-gefertigte Atlantis Conus-Abutments werden die präfabrizierten Konuskappen mittels Konuseffekt fixiert. Die smarte Lösung bietet den Komfort einer festsitzenden und doch herausnehmbaren Brücke. Im Gegensatz zu konfektionierten Stegen oder anderen Halteelementen wird beim Conus-Konzept die Prothese durch eine kraftschlüssige und quasi spaltfreie Verbindung von Konuskronen und -kappen mittels Friktion fixiert und sitzt dadurch höchst stabil und frei von Mikrobeweglichkeit.

Hier können Sie die Broschüre zum Atlantis-Conus-Konzept downloaden

  • Abb. 1: Die im Labor gefertigte Bohrschablone diente dem ersten Bohrschritt mit dem 2-Millimeter-Bohrer.
  • Abb. 2: Es wurden sechs Ankylos-Implantate im Oberkiefer inseriert und für eine einzeitige Einheilung mit Gingivaformern vorbereitet. Der Eingriff erfolgte im Jahr 2004.
  • Abb. 3: Die klinische Situation nach dem Einheilen der Implantate zehn Wochen nach der Operation mit Gingivaformern „C/“ zeigt ausgezeichnete Weichgewebsverhältnisse
  • Abb. 4: Das Einsetzen der SynCone-C/-Aufbauten erfolgte mithilfe einer im Labor gefertigten Positionierungshilfe. Damit werden die im Labor ermittelten Positionen der Aufbauten exakt in den Mund bertragen.
  • Abb. 5: Optimal positionierte Ankylos SynCone-C/-Aufbauten
  • Abb. 6: Es folgte die Bissnahme mit individuellen Löffeln als Vorbereitung für eine optimale prothetische Versorgung.
  • Abb. 7: Die SynCone-C/-Aufbauten mit bereits aufgesetzten Konuskappen kurz vor dem Einpolymerisieren in die Prothese im Mund
  • Abb. 8: Detailbild einer Ankylos SynCone-Konuskappe mit Retentionen zum Einpolymerisieren in die Prothese
  • Abb. 9: Detailbild der Ankylos SynCone-C/-Aufbauten und Konuskappen
  • Abb. 10: In den fertigen Zahnersatz wurden die Konuskappen einpolymerisiert.
  • Abb. 11: Der Zahnersatz im Unterkiefer wurde über Teleskope auf den restlichen drei Zähnen
    befestigt.
  • Abb. 12: Die Profilaufnahme zur Überprüfung der Lippenunterstützung durch die Prothese zeigt ein harmonisches Erscheinungsbild.
  • Abb. 13: Das Profilbild ohne Prothese zeigt deutlich die fehlende Unterstützung der Oberlippe.
  • Abb. 14: Die klinische Situation nach zehn Jahren post OP mit reizfreien Schleimhautverhältnissen im gesamten Oberkiefer und insbesondere um die Implantate
    herum
  • Abb. 15: Nach zehn Jahren reparaturfreier Tragezeit sind noch keine Materialermüdungserscheinungen zu erkennen: Die Prothese ist noch immer in einem ausgezeichneten Zustand.
  • Abb. 16: Die Röntgenkontrollaufnahme zehn Jahre nach der Implantation zeigt die nach wie vor guten Knochenverhältnisse im Bereich der Implantate.